Craps im Schweizer Online-Casino: Der vollständige Überblick für 2026

Updated August 2026
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Craps im Schweizer Online-Casino ist ein schmales Angebot. Zehn lizenzierte Anbieter teilen sich den Markt, nicht alle führen das Spiel, und wer mit Bonus spielen will, muss damit rechnen, dass Craps beim Umsatz kaum zählt. Wer das Würfelspiel ernst nimmt, sollte das Spiel verstehen, die Anbieter kennen und wissen, was ein Bonus bei Tischspielen wirklich kostet.

Ein grüner Craps-Tisch mit Wetten-Layout, zwei weisse Würfel liegen auf dem Filz
Der klassische Craps-Tisch im Schweizer Online-Casino: digital, aber mit demselben Layout wie in Las Vegas

Stand: 12 August 2026, geprüft gegen das ESBK-Register (Eidgenössische Spielbankenkommission) sowie die Bonusbedingungen der jeweiligen Anbieter.

Craps in der Schweiz: Was jeder Spieler vor der ersten Wette wissen muss

Craps ist ein Würfelspiel mit Tradition. In Schweizer Spielbanken ist es seit 2019 auch online spielbar — aber nur über lizenzierte Häuser. Diese Seite richtet sich an Leser, die das Spiel verstehen wollen, nicht an jene, die nur nach dem grössten Bonus suchen. Die Mechanik hinter dem Spiel und die Mechanik hinter den Bonusbedingungen sind beide Teil der Entscheidung. Wer beide liest, sieht schneller, was Marketing verschweigt.

Craps online vs. landbasiert: Die Unterschiede, die zählen

Online spielen Sie Craps in drei Formen: als Live-Dealer-Spiel mit Kamera, als RNG-Variante (First Person Craps) oder neuerdings als Automaten-Version (Bubble Craps). Im landbasierten Casino gibt es nur den Live-Tisch mit echten Würfeln.

Tempo: Online geht es schneller. Eine Live-Craps-Runde dauert online oft weniger lange als im landbasierten Casino. Der RNG-Modus ist noch schneller — der Spieler bestimmt selbst, wann gewürfelt wird.

Einsätze: Im Online-Casino liegen die Mindesteinsätze oft bei 0,10 bis 1 Franken pro Wettposition. Im landbasierten Casino beginnen die Tische meist bei 5 oder 10 Franken. Online ist die deutlich günstigere Variante für Spieler mit kleinem Budget, die mehrere Hundert Würfe pro Session durchspielen wollen.

Soziale Komponente: Live-Craps im Online-Casino hat heute einen Chat — der Dealer antwortet, andere Spieler schreiben mit. Das kommt nicht ganz an das Stimmengewirr eines voll besetzten Tisches in Luzern oder Mendrisio, aber näher, als viele denken. Wer auf Atmosphäre aus ist, findet sie vor allem an Wochenendabenden, wenn die Tische voll sind.

Verfügbarkeit: 24 Stunden, sieben Tage die Woche. Ohne Anreise, ohne Dresscode, ohne Warten auf einen freien Platz. Für Berufstätige und alle, die abends einmal kurz würfeln wollen, schlicht unschlagbar.

Echtgeld-Craps in der Schweiz: So läuft das Spiel mit echtem Einsatz

Wer in einem lizenzierten Schweizer Online-Casino um Geld spielt, durchläuft drei Stufen: Registrierung mit KYC (Identitätsprüfung per Ausweis und Selfie), Einzahlung in CHF, dann erst das Spiel. Anonyme Einzahlungen sind nicht möglich — TWINT, PostFinance, Karten oder Banküberweisung, immer mit nachvollziehbarem Absender.

Die Pflicht zur Identitätsprüfung kommt nicht von ungefähr. Sie ist Teil des Geldspielgesetzes (BGS), das am 1. Januar 2019 in Kraft trat und seither den Schweizer Online-Markt regelt. Das Gesetz verlangt von jedem konzessionierten Anbieter eine ESBK-Bewilligung für jedes einzelne Spiel. Craps muss also separat genehmigt sein, bevor es im Online-Casino auftauchen darf.

Mindesteinsätze am Craps-Tisch sind in lizenzierten Casinos üblich, wobei sich die Limits je nach Anbieter unterscheiden. Wer hoch spielt, findet in der Regel Tische, die höhere Einsatzlimits erlauben. Auszahlungen laufen über dasselbe Konto wie die Einzahlung — eine Auszahlung an einen anderen Empfänger ist nicht zulässig. Das ist regulatorisch gewollt und schützt vor Geldwäsche.

So funktioniert Craps: Regeln, Varianten und die klügsten Wetten im 2026-Leitfaden

Craps ist nicht Roulette. Wer hier setzt, sollte wissen, welche Wette er platziert, bevor der Shooter würfelt. Das Spiel hat mehr Schichten, als die meisten Einsteiger annehmen, und die Unterschiede zwischen den Wetten sind nicht kosmetisch — sie entscheiden, wie viel das Haus am Ende mitnimmt.

Geteilter Bildschirm: links ein Live-Dealer am Craps-Tisch, rechts die digitale First-Person-Ansicht
Live Craps und First Person Craps im Direktvergleich: echtes Casino-Feeling links, RNG-Tempo rechts

Spielvarianten: Live Craps, First Person Craps und Bubble Craps im Vergleich

In Schweizer Online-Casinos finden sich heute drei Craps-Varianten. Sie unterscheiden sich in Tempo, Atmosphäre und Spielmechanik.

Evolution Live Craps ist das weltweit erste Online-Live-Craps und wird mit echtem Dealer aus einem Studio gestreamt. Das Spiel bietet einen Easy Mode und ein interaktives Tutorial für Anfänger — wer Craps noch nie gespielt hat, kann hier geführt üben, bevor er echtes Geld riskiert. Das Tempo orientiert sich am Studio.

Evolution First Person Craps ist die RNG-Variante desselben Anbieters. Kein Dealer, keine Wartezeit, dafür Kamerawechsel-Optionen, die das digitale Spiel wie ein Studio aussehen lassen. Die Auszahlungsquote bei Don’t Pass und Don’t Come liegt bei 99,17 % — das entspricht einem Hausvorteil von nur 0,83 %. Bei anderen Wetten kann die RTP auf bis zu 83,33 % fallen. Der Unterschied ist nicht symbolisch — er entscheidet, ob Craps ein gutes oder ein miserables Spiel ist.

ICONIC21 hat 2026 zwei Bubble-Craps-Varianten lanciert. Bubble Craps und Bubble Crapless Craps sind Automaten-Versionen, bespielt ohne Personal. Bubble Crapless Craps eliminiert die klassischen Craps-Verluste beim Come Out Roll (2, 3 oder 12). Wer in Schweizer Online-Casinos Bubble Craps findet, hat damit die schnellste Form des Spiels vor sich — ohne Dealer, ohne Wartezeit, ohne soziale Komponente.

Für Einsteiger ist Evolution Live Craps mit Easy Mode der sanfteste Start. Für Vielspieler, die das Spiel verstehen und Tempo schätzen, ist First Person Craps die rationalere Wahl. Bubble Craps eignet sich für alle, die einfach würfeln wollen, ohne gross über Wettenstrategien nachzudenken.

Regeln und Spielanleitung: Craps für Anfänger Schritt für Schritt

Eine Craps-Runde beginnt mit dem Come Out Roll — dem ersten Wurf des Shooters. Wenn der Shooter eine 7 oder 11 würfelt, gewinnen alle Wetten auf die Pass Line. Wenn er 2, 3 oder 12 würfelt, verlieren sie. Jede andere Zahl (4, 5, 6, 8, 9, 10) wird zur Point. Das Spiel geht weiter, bis der Shooter die Point noch einmal würfelt (dann gewinnt die Pass Line) oder eine 7 wirft (Seven Out, die Runde ist verloren).

Die wichtigsten Wetten und ihre Begriffe:

Pass Line: Die Grundwette. Hausvorteil 1,41 %. Gewinnwahrscheinlichkeit 251 zu 244. Wer nur diese eine Wette spielt, verliert langsam, aber sicher.

Don’t Pass: Das Gegenstück zur Pass Line. Hausvorteil 1,36 %. Etwas besser als Pass Line, aber kulturell unbeliebt — man wettet gegen den Shooter, was am Tisch selten Applaus findet.

Come und Don’t Come: Wetten, die nach dem Come Out Roll platziert werden und wie eigene Pass/Don’t-Pass-Runden laufen. Gleiche Hausvorteile.

Odds-Betten: Die einzige Wette im Casino mit null Hausvorteil. Wer hinter einer Pass-Line-Wette zusätzlich Odds auf die Point setzt, spielt fair. Auszahlung variiert je nach Point (2:1 bei 4 oder 10, 3:2 bei 5 oder 9, 6:5 bei 6 oder 8).

Place-Bets: Wetten darauf, dass eine bestimmte Zahl vor der nächsten 7 fällt. Höhere Hausvorteile (4 % bis 6,67 %), aber flexible Einsätze.

Eine Beispielrunde: Der Shooter wirft 8 als Point. Die Pass Line bleibt offen. Der nächste Wurf zeigt 5 — die Runde läuft weiter. Der übernächste Wurf zeigt 8 — Pass Line gewinnt. Wer Don’t Pass gesetzt hat, verliert. Wer Odds hinter der Pass Line hatte, gewinnt zum fairen Verhältnis, also ohne Hausvorteil.

Strategie und Gewinnchancen: Welche Wetten sich lohnen — und welche nicht

Craps belohnt Disziplin. Wer nur die Wetten mit dem niedrigsten Hausvorteil spielt, gibt dem Haus über die Zeit weniger als an fast jedem anderen Casinospiel. Wer auf Anything-Seven oder andere exotische Wetten setzt, zahlt drauf — Hausvorteile bis 16,67 % sind keine Seltenheit.

Craps-Tischlayout mit farbig markierten Wettbereichen und eingeblendeten Hausvorteil-Prozentwerten
Nicht jede Wette am Craps-Tisch ist gleich: Die farbigen Markierungen zeigen, wo der Hausvorteil am niedrigsten ist

Die Datenbasis: Pass Line 1,41 %, Don’t Pass 1,36 %, Odds 0 %, Come/Don’t Come identisch zu Pass/Don’t Pass, Place 4 bis 6,67 %, Field 2,78 % bis 5,56 %, Hardways 5,56 % bis 11,11 %.

Die optimale Strategie für Craps-Spieler mit kleinem Budget ist einfach: Pass Line plus Odds, gelegentlich Come plus Odds. Wer Don’t Pass spielt, gewinnt marginal mehr, sitzt aber meist allein am Tisch — die meisten Spieler setzen gegen den Shooter, nicht mit ihm.

Craps schlägt Slots im Hausvorteil deutlich. Ein typischer Online-Slot liegt bei einer Auszahlungsquote von 92 bis 96 %. Craps mit Pass Line liegt bei 98,59 %. Mit Odds-Beimischung auf das Maximum bewegt sich der effektive Hausvorteil Richtung 0,2 %. Das ist der Grund, warum Craps für disziplinierte Spieler die rationalere Wahl ist.

Der Haken: Die niedrigen Hausvorteile gelten nur mit optimaler Strategie. Wer auf den ersten Blick attraktive Wetten wie Field oder Place setzt, gibt den Vorteil schnell wieder ab. Und in Schweizer Online-Casinos zählt Craps beim Bonusumsatz ohnehin nur 10 %, was die Strategiefrage für Bonus-Spieler zweitrangig macht.

Tisch-Layout und Würfel: Das Spielfeld verstehen

Der Craps-Tisch ist das komplexeste Layout in jedem Casino. Er hat vier Quadranten mit dem Spieler in der Mitte. Pass Line und Don’t Pass Bar verlaufen entlang der Längsseite. Come und Don’t Come liegen oben rechts. Field, Place-Bets und alle Proposition-Wetten gruppieren sich in der Mitte. Wer das Layout zum ersten Mal sieht, versteht zunächst nichts — und das ist normal.

Würfel bestimmen alles. Es gibt zwei sechsseitige Würfel, beide mit Standardpiping 1 bis 6. Der Stickman reicht sie dem Shooter mit dem Hinweis, nur diese zu verwenden. Online gibt es diesen Hinweis nicht — der Zufallsgenerator macht seine Arbeit, und der Spieler vertraut dem Spiel oder nicht.

Live-Craps-Tische zeigen das Layout aus der Vogelperspektive oder in der Dealer-Ansicht. First Person Craps lässt Spieler per Klick zwischen Kameraansichten wechseln. Bubble Craps verwendet ein vereinfachtes Layout auf dem Touchscreen.

Wer am virtuellen Tisch setzt, klickt auf die Wettposition und gibt den Einsatz ein. Übung macht den Ablauf intuitiv — im Demo-Modus lässt sich das ohne Risiko testen.

Die besten Craps Online Casinos der Schweiz im Vergleich 2026

Die folgende Übersicht zeigt alle zehn ESBK-lizenzierten Online-Casinos mit Stand 2026, deren Craps-Bezug und Bonus-Angebot. Die Tabelle ist ehrlich: Wo keine Bestätigung für Craps oder den Bonus vorliegt, steht ein em-Strich.

Zehn Casino-Logos in einer Reihe, die ersten fünf farbig hervorgehoben, mit Schweizer Kreuz
Die zehn ESBK-lizenzierten Online-Casinos im Craps-Check: Nur die farbig markierten bestätigen das Spiel aktiv
Casino Konzessionär (Lizenz) Craps verfügbar Willkommensbonus (max.)
Jackpots.ch Casino Baden (Konzession A) Ja CHF 2’200 + 200 FS
Mycasino.ch Grand Casino Luzern Ja CHF 1’000 + 350 FS
Swisscasinos.ch Swiss Casinos Pfäffikon Ja CHF 300 + CHF 100 + 150 FS
777.ch Casino Davos Unbestätigt CHF 300 + 200 FS
7melons.ch Grand Casino Bern Ja (0 % Bonus) CHF 1’007
Admiral.ch Casino Mendrisio Ja
Pasino.ch Casino du Lac de Genève Unbestätigt
Swiss4Win.ch Casino Lugano Unbestätigt
StarVegas.ch Casino Interlaken Unbestätigt
Casineo.ch Casino Locarno

Casineo ist zu jung für belastbare Daten. Admiral und Pasino bestätigen Craps beziehungsweise Zahlungen, halten sich beim Bonus aber bedeckt. Bei vier Anbietern ist die Craps-Verfügbarkeit in den verfügbaren Quellen schlicht nicht dokumentiert — was nicht heisst, dass das Spiel fehlt, nur dass es nirgends beworben wird.

Jackpots.ch — Der Bonus-Riese mit Tischspiel-Falle

Jackpots.ch gehört zu Casino Baden und ist seit dem 5. Juli 2019 online. Der Willkommensbonus ist der grösste im Schweizer Markt: bis zu CHF 2’200 plus 200 Freespins, aufgeteilt auf vier Einzahlungen.

Die Bonusstruktur klingt grosszügig, ist es aber für Craps-Spieler nicht. Slots werden mit dem Faktor 30x umgesetzt, Tischspiele mit 300x. Tisch- und Kartenspiele sowie Live-Casino-Games tragen nur 10 % zum Umsatz bei. Wer den vollen Bonus von CHF 2’200 mit Craps freispielen will, müsste 660’000 Franken an Wetten platzieren — und selbst dann zählen nur 10 % dieser Wetten. Freespins unterliegen keinen Playthrough-Bedingungen, das ist die kleine Lichtung im dichten Werbedschungel.

Craps ist im Live-Casino-Angebot bestätigt. Wer hier spielt, bekommt den grössten Bonus, zahlt aber den höchsten Preis, wenn er ihn mit Craps freispielen will.

Verdikt: Wer Slots bevorzugt, bekommt hier das beste Paket; wer Craps spielen will, sollte den Bonus besser ablehnen.

Mycasino.ch — Live-Casino-Schwergewicht von Grand Casino Luzern

Mycasino.ch ist seit dem 22. August 2019 online und gehört zu Grand Casino Luzern. Das Casino setzt klar auf Live-Dealer-Games — Evolution Gaming ist als Anbieter bestätigt, und Live Craps gehört zum Programm.

Der Willkommensbonus liegt bei bis zu CHF 1’000 plus 350 Freespins. Die Wagering-Bedingungen folgen dem Schweizer Standard mit 30x bei Slots. Für Craps-Spieler gilt auch hier: Tischspiele werden mit reduziertem Beitrag gewertet.

Die Stärke von Mycasino ist die Live-Casino-Tiefe. Wer Craps mit echten Dealern spielen will, findet hier eine der verlässlichsten Adressen im Markt. Spielverfügbarkeit und die Lizenz aus Luzern sprechen für sich.

Verdikt: Solide Wahl für Craps-Spieler, die Live-Tische schätzen. Der Bonus ist nicht der grösste, aber die Spielverfügbarkeit und die seriöse Konzession machen das mehr als wett.

Swisscasinos.ch — Moderate Boni mit Verifizierungs-Freespins

Swisscasinos.ch gehört zu Swiss Casinos Pfäffikon und führt Craps im Tischspiel-Angebot. Der Bonus ist zweistufig: 100 % bis CHF 300 bei der ersten Einzahlung, 100 % bis CHF 100 bei der zweiten, plus 100 Freespins. Dazu kommen 50 Freespins allein für die Verifizierung des Kontos — also ohne Einzahlung.

Diese 50 Verifizierungs-Freespins sind eine kleine Besonderheit im Schweizer Markt. Sie kosten den Spieler nichts und sind ein Anreiz, die KYC-Pflicht frühzeitig zu erledigen. Wer den Verifizierungs-Bonus nutzt, bekommt hier mehr als anderswo.

Die Wagering-Bedingungen liegen bei 30x für Slots. Craps-Beiträge folgen dem üblichen Schema.

Verdikt: Nüchternes Bonus-Paket mit einem nützlichen Verifizierungs-Anreiz. Solide Adresse für Spieler ohne hohe Erwartungen.

777.ch — Riesige Spielbibliothek mit unklarem Craps-Status

777.ch gehört zu Casino Davos und wirbt mit über 3’570 Spielen. Der Willkommensbonus: 100 % bis CHF 300 plus 200 Freespins, 30x Wagering. Das ist Standard.

Ob Craps zum Angebot gehört, ist in Branchenvergleichen gelistet, aber von 777.ch selbst nicht eigenständig bestätigt. In der Live-Casino-Sektion tauchte Craps zum Zeitpunkt der Recherche nicht prominent auf. Bei einer derart grossen Spielbibliothek wäre es allerdings ungewöhnlich, wenn Evolution Live Craps oder First Person Craps komplett fehlten.

Verdikt: Riesige Spielauswahl, solider Bonus, aber die Craps-Frage bleibt unbeantwortet. Wer auf Nummer sicher gehen will, fragt vor der Registrierung den Support.

7melons.ch — Der Bonus, der Craps-Spieler ausschliesst

7melons.ch gehört zu Grand Casino Bern und bietet einen Bonus von 100 % bis CHF 1’007. Die Zahl ist ungewöhnlich — sie wirkt wie ein Marketing-Gag, hat aber handfeste Konsequenzen.

Craps-Spiele tragen bei 7melons 0 % zur Umsatzbedingung bei. Das ist im gesamten Schweizer Markt einmalig. Wer mit Craps spielt, erfüllt die Bonusbedingungen nicht — egal wie viel er setzt. Der Bonus ist für Tischspieler faktisch wertlos.

Evolution Gaming ist im Live-Casino vertreten. Wer den Bonus ignoriert und nur mit eigenem Geld spielt, findet bei 7melons durchaus Craps.

Verdikt: Bonusfalle für Craps-Spieler; ohne Bonus spielen ist hier die deutlich bessere Wahl.

Admiral.ch — Evolution Live Craps direkt vom Casino Mendrisio

Admiral.ch ist die Online-Plattform von Casino Mendrisio und gehört zur Novomatic-Gruppe. Evolution Live Craps ist hier bestätigt und wird prominent beworben — mit eigenem Spieltext und einer eigenen Marketing-Botschaft. Admiral wirbt das Spiel als Strategie-Titel für Casinokenner, nicht als Randerscheinung.

Der Willkommensbonus ist in den verfügbaren Quellen nicht beziffert. Die Lizenz ist mit der erneuerten Konzession 2025 abgesichert.

Admiral gehört zu den Casinos, die Craps nicht als Beiwerk führen, sondern als Aushängeschild. Wer Live-Craps mit Strategie spielen will, ist hier richtig. Craps ist hier Programm, nicht Beiwerk — und das ist bei wenigen lizenzierten Casinos so.

Verdikt: Klare Empfehlung für Live-Craps-Fans. Wer den Bonus-Wert sucht, muss die Webseite besuchen — die Quellen schweigen.

Pasino.ch — Genfer Casino mit TWINT, aber dünner Craps-Datenlage

Pasino.ch gehört zu Casino du Lac de Genève. TWINT ist als Zahlungsmethode integriert — ein Vorteil für alle, die ihre Casino-Einzahlung ohne Kreditkarte abwickeln wollen.

Weder der Willkommensbonus noch die Craps-Verfügbarkeit sind in den verfügbaren Quellen bestätigt. Das heisst nicht, dass Craps fehlt — nur, dass die Datenlage dünn ist. Wer auf TWINT setzt, sollte hier nachschauen; für Craps-Spieler bleibt die Plattform vorerst ein Fragezeichen.

Verdikt: Solide Lizenz, gute Zahlungsinfrastruktur, aber zu wenig bestätigte Informationen, um eine Empfehlung für Craps-Spieler auszusprechen.

Swiss4Win.ch — Sofort-Auszahlung aus Lugano, aber schweigt zu Craps

Swiss4Win.ch gehört zu Casino Lugano und bewirbt sich als «das erste Online-Casino mit Sofort-Auszahlung» in der Schweiz. Über 2’000 zertifizierte Spiele sind im Angebot. Die Auszahlungsgeschwindigkeit ist hier das Alleinstellungsmerkmal — und es ist ein starkes Argument für Spieler, die ihre Gewinne schnell auf dem Konto sehen wollen.

Bonus und Craps-Verfügbarkeit: keine Angaben. Das ist bedauerlich, weil die Sofort-Auszahlung für viele Spieler ein starkes Argument wäre.

Verdikt: Sofort-Auszahlung als Trumpf — der Craps-Status bleibt offen. Wer Auszahlungsgeschwindigkeit über alles andere stellt, landet hier; Craps-Spieler müssen abwarten.

StarVegas.ch — Casino Interlaken mit kaum öffentlichen Daten

StarVegas.ch gehört zu Casino Interlaken. Die ESBK-Lizenz ist bestätigt. Über alles andere — Willkommensbonus, Craps-Verfügbarkeit, Spielanbieter — schweigen die verfügbaren Quellen. Lizenz bestätigt, alles andere offen.

Verdikt: Eine Lizenz ohne belastbares Craps-Angebot. Wer hier spielen will, muss die Webseite besuchen oder den Support fragen.

Casineo.ch — Der Neuling aus Locarno (März 2026)

Casineo.ch ist die jüngste ESBK-Bewilligung im Schweizer Markt. Die Online-Plattform von Casino Locarno erhielt ihre Lizenz im März 2026. Bonus, Craps-Verfügbarkeit, Spielportfolio: alles unbekannt. Casineo ist schlicht zu neu für belastbare Daten — zu jung für ein Urteil, aber einen Blick wert, sobald das Angebot wächst.

Verdikt: Wer den Newcomer-Effekt schätzt und früh dabei sein will, sollte die Entwicklung beobachten.

Warum Ihr 2026 Craps-Bonus kleiner ist, als er aussieht

Die Werbung verspricht grosse Boni. Die Realität für Craps-Spieler ist eine andere. Bei Jackpots.ch erfordert der CHF 2’200-Bonus einen Umsatz von 660’000 Franken (2’200 × 300), wenn er mit Tischspielen freigespielt werden soll — vorausgesetzt, es wird ausschliesslich der Bonus selbst umgesetzt. Selbst bei der besten Craps-Wette — Don’t Pass mit 99,17 % RTP — liegt der statistisch erwartete Verlust bei rund 5’478 Franken, also mehr als das Doppelte des Bonus. Es handelt sich um einen Mittelwert über viele Würfe unter den genannten Bedingungen, nicht um eine Garantie für eine einzelne Session.

Nahaufnahme eines Bonus-Angebots mit durchgestrichener Summe und einem Bruchteil daneben
Der beworbene Bonusbetrag (durchgestrichen) und daneben, was nach Abzug der Tischspiel-Umsatzbedingungen für Craps-Spieler übrig bleibt

Wer also den «grössten Bonus» nimmt und ihn mit Craps freispielen will, zahlt am Ende drauf. Diese Rechnung gilt sinngemäss für alle Schweizer Casino-Boni, die Tischspiele nur zu 10 % werten. 7melons setzt dem noch einen drauf: dort zählt Craps mit 0 % — Einsätze tragen dort nichts zum Bonusfortschritt bei, der Bonus bleibt faktisch uneinlösbar.

Bonus-Arten für Craps-Spieler: Was der Schweizer Markt hergibt

Der Schweizer Online-Markt ist bonus-arm im Vergleich zu Offshore-Anbietern. Wer hier spielt, bekommt typischerweise einen Willkommensbonus als Prozent-Match auf die erste Einzahlung. Freespins ohne Umsatzbedingung, wie sie Jackpots.ch anbietet, sind die Ausnahme. Verifizierungs-Freespins ohne Einzahlung, wie sie Swisscasinos.ch vergibt, sind eine weitere Seltenheit.

Was im Markt fehlt: No-Deposit-Craps-Boni, also Boni, die ohne Einzahlung gewährt werden und Craps-fähig sind. Solche Angebote gibt es in der lizenzierten Schweiz nicht. Wer einen Bonus ohne Einzahlung sucht, muss entweder auf Freespins ausweichen — und die sind nicht craps-tauglich — oder den Schweizer Markt verlassen.

Bonusbedingungen unter der Lupe: Umsatz, Zeitlimit und Spielgewichtung

Drei Stellschrauben bestimmen, was ein Bonus wert ist:

Umsatzmultiplikator: In der Schweiz typisch 30x für Slots, 300x für Tischspiele. Der Unterschied ist brutal: Für einen CHF 1’000-Bonus sind bei Slots 30’000 Franken Einsatz nötig, bei Tischspielen 300’000 Franken — und das, obwohl nur 10 % davon zählen.

Spielgewichtung: Slots zählen 100 %, Tischspiele 10 %, Craps bei 7melons 0 %. Das heisst: Wer mit Tischspielen spielt, braucht zehnmal so viel Einsatz, um den gleichen Bonusfortschritt zu erzielen. Bei 7melons schafft es kein Craps-Einsatz, den Fortschritt überhaupt zu bewegen.

Zeitlimit: 30 Tage ist die Branchennorm. Wer in dieser Frist den Umsatz nicht erfüllt, verliert Bonus und Gewinne.

Ein hoher Bonusbetrag mit schlechten Bedingungen ist für Craps-Spieler oft teurer als ein kleiner Bonus mit fairen Bedingungen — oder gar kein Bonus. Die Rechnung von oben zeigt das deutlich: 5’478 Franken erwarteter Verlust für einen 2’200-Franken-Bonus ist ein schlechtes Geschäft.

Craps-Casino-Boni für die Schweiz: Die ehrliche Rangliste

Die ehrliche Rangliste nach Bonus-Tauglichkeit für Craps-Spieler:

Jackpots.ch: Grösster Bonus im Markt, aber 300x-Tischspiel-Hürde. Für Craps-Spieler kaum freispielbar. Mycasino.ch: Solider Standard mit CHF 1’000, Live-Craps verfügbar. Swisscasinos.ch: Moderate Bonushöhe mit dem Bonus der 50 Verifizierungs-Freespins. 777.ch: Bonus da, Craps-Status offen. 7melons.ch: Bonus für Craps faktisch wertlos durch 0-%-Beitrag.

Die Bewertung fällt nüchtern aus: Kein Schweizer Casino-Bonus ist auf Craps-Spieler zugeschnitten. Wer den Bonus nimmt, sollte die Bedingungen genau lesen — und rechnen.

Craps kostenlos spielen: So testen Sie das Spiel ohne eigenes Geld

Craps gratis spielen — das geht in der Schweiz auf zwei Wegen: im Demo-Modus lizenzierter Casinos und auf externen Spieleplattformen, die Craps als Browserspiel anbieten. Beide Wege sind legal, beide haben Grenzen.

Wo kann man gratis Craps spielen? Die verfügbaren Optionen

Innerhalb der lizenzierten Schweizer Online-Casinos finden sich Demoversionen der meisten Spiele — vorausgesetzt, das Spiel ist nicht als Live-Dealer-Variante angelegt. Craps im Demo-Modus läuft auf Spielgeldbasis, mit allen Wettmöglichkeiten, aber ohne Echtgeld-Auszahlung. Wer das Spiel übt, lernt Mechanik und Tempo, ohne Geld zu riskieren.

Ausserhalb der Casinos gibt es Craps-Demos auf Spieleplattformen wie SlotCatalog oder auf Casino-Aggregatoren. Diese sind anonym nutzbar, ohne Registrierung, und dienen als Übungsumgebung. Sie sind allerdings nicht offiziell Teil des Schweizer Marktes.

Was im Demo-Modus nicht geht: Live-Craps mit Dealer. Live-Spiele sind an Echtgeld gebunden — wer mit Dealer spielen will, zahlt. Das ist regulatorisch gewollt und gilt in allen lizenzierten Schweizer Casinos.

Demo-Modus in Schweizer Online Casinos: Was der Gast-Zugang taugt

Der Demo-Modus ist in den meisten Schweizer Online-Casinos ohne Registrierung zugänglich. Spieler klicken das Spiel an, wählen «Demo» oder «Üben», und spielen mit Spielgeld. Alle Wettarten sind verfügbar, die Mechanik ist identisch zum Echtgeld-Modus.

Der Übergang zum Echtgeld-Spiel ist nicht möglich ohne KYC. Die Identitätsprüfung ist regulatorisch vorgeschrieben — und sie ist gleichzeitig der Filter, der verhindert, dass Minderjährige oder gesperrte Spieler ins Echtgeld-Spiel rutschen.

Wer Craps lernen will, ohne Geld zu riskieren, ist mit dem Demo-Modus gut bedient. Wer echtes Geld gewinnen will, kommt am KYC nicht vorbei. Die zwei Minuten für die Identitätsprüfung sind der Preis für den Marktzugang.

Bitcoin und Crypto-Craps in der Schweiz: Geht das?

Die kurze Antwort: Nein, nicht im lizenzierten Markt. Kein ESBK-lizenziertes Schweizer Online-Casino akzeptiert Kryptowährungen. Wer mit Bitcoin, Ethereum oder anderen Coins einzahlen will, muss auf Offshore-Anbieter ausweichen — und verlässt damit den Schutz des Schweizer Rechts.

Bitcoin Craps Casinos: Was der Markt zeigt — und was er verschweigt

Im internationalen Markt gibt es Crypto-Casinos mit Craps-Angebot: Stake, Roobet, Rainbet. Diese Anbieter werben mit Anonymität, schnellen Auszahlungen und «kein KYC». Für Schweizer Spieler bedeutet das: kein Schweizer Verbraucherschutz, keine ESBK-Aufsicht, keine Spielsperre, kein Schutz bei Streitfällen.

Einige Crypto-Casinos behaupten, von der Gespa reguliert zu sein. Das ist irreführend. Die Gespa (Interkantonale Geldspielaufsicht) beaufsichtigt Lotterien und Sportwetten, nicht Online-Casino-Spiele. Wer mit «Gespa-reguliert» wirbt und Craps anbietet, spricht nicht über die zuständige Behörde.

Risiken von Offshore-Crypto-Casinos: Was Schweizer Spieler verlieren

Wer auf Offshore-Crypto-Casinos spielt, gibt folgende Schweizer Schutzmechanismen ab:

Kein Zugang zur Spielsperre: Die nationale Spielsperre gilt nur für lizenzierte Schweizer Casinos. Wer bei Stake oder Roobet spielt, kann sich dort sperren lassen — aber die Sperre gilt nicht in anderen Schweizer Casinos und nicht für den Schutz durch Sozialkonzepte.

Keine ESBK-Schlichtung: Bei Streit um Gewinnauszahlungen gibt es keine Schweizer Schlichtungsstelle. Spieler müssen sich an die Gerichte des Anbieter-Sitzes wenden — Curaçao, Malta, Isle of Man.

Gewinne voll steuerpflichtig: Gewinne aus Offshore-Casinos sind ab dem ersten Franken einkommensteuerpflichtig. Wer «diskret» spielen will, wird damit automatisch zum Steuerpflichtigen.

Beschlagnahmung möglich: Die ESBK warnt expliziert, dass Einsätze und Gewinne aus Strafverfahren gegen den Betreiber beschlagnahmt werden können. Spieler werden zwar nicht strafrechtlich verfolgt, aber ihr Geld kann eingefroren werden.

Im Jahr 2025 hat die ESBK 580 neue Domains nicht bewilligter Angebote sperren lassen, 28 Hausdurchsuchungen durchgeführt und 75 Strafentscheide gefällt. Die Aufsicht wird nicht schwächer, sondern dichter.

Rechtslage: Was das Geldspielgesetz für Craps-Spieler bedeutet

Das Schweizer Geldspielgesetz (BGS) ist seit dem 1. Januar 2019 in Kraft. Es regelt den gesamten Markt — von der Spielbank bis zur Online-Plattform. Für Craps-Spieler bedeutet das: klare Regeln, klare Lizenzen, klare Schutzinstrumente.

Zwei Spalten: links das ESBK-Logo mit grünem Haken und Schutzsymbolen, rechts ein graues Fragezeichen mit durchgestrichenem Schloss
Lizenzierte Schweizer Casinos (links) bieten Spielerschutz — Offshore-Seiten (rechts) lassen Spieler ohne Netz zurück

Die zentrale Behörde für Online-Casino-Spiele ist die ESBK (Eidgenössische Spielbankenkommission). Sie erteilt Konzessionserweiterungen und prüft jedes einzelne Spiel. Craps ist also nicht automatisch in jedem lizenzierten Casino verfügbar — es braucht eine separate ESBK-Bewilligung pro Spiel und pro Anbieter.

Lizenzierte Casinos vs. Offshore-Anbieter: Der Vergleich, der zählt

Merkmal ESBK-lizenziertes Casino Offshore-Casino
Aufsicht ESBK, Eidgenössische Spielbankenkommission Sitzland des Betreibers (oft Curaçao, Malta)
Spielerschutz Spielsperre national, Sozialkonzept, Limits Anbieter-eigene Regeln, oft keine Sperre
Auszahlungssicherheit Gesetzlich abgesichert Bonität des Betreibers
Steuer auf Gewinne Steuerfrei bis CHF 1 Mio. Voll steuerpflichtig ab 1. Franken
Werbung in der Schweiz Erlaubt unter Art. 74 BGS Verboten, Domains werden gesperrt
Rechtsschutz bei Streit ESBK-Schlichtung, Schweizer Gerichte Gerichte des Anbieter-Sitzes

Der Unterschied ist nicht kosmetisch. Wer bei einem Offshore-Casino spielt, gibt alle Schutzmechanismen ab, die das BGS aufgebaut hat. Was im einen System Spielsperre heisst, heisst im anderen «höfliche Bitte».

Spielerschutz in der Schweiz: Konkrete Instrumente, kein Papiertiger

Der Schweizer Spielerschutz ruht auf drei Säulen:

Spielsperre: Eine freiwillige Selbstsperre, die über alle lizenzierten Schweizer Casinos hinweg gilt. Wer sich sperren lässt, kann frühestens nach drei Monaten die Aufhebung beantragen — und nur, wenn der Grund entfallen ist. Die Sperre ist nicht verhandelbar, sie ist technisch.

Sozialkonzept: Jedes lizenzierte Casino ist verpflichtet, ein Sozialkonzept zu betreiben. Dazu gehören die Früherkennung von Risikoverhalten, Schulungen des Personals und die Zusammenarbeit mit Suchtberatungsstellen. Wer auffällt, wird angesprochen.

Limits: Spieler können selbst Einzahlungs-, Verlust- und Sitzungslimits setzen. Anbieter sind verpflichtet, zusätzlich Limits basierend auf der wirtschaftlichen Situation des Spielers zu prüfen und gegebenenfalls zu setzen.

Die ESBK setzt diese Regeln durch. Im Jahr 2025 hat sie 28 Hausdurchsuchungen durchgeführt, 580 neue Domains nicht bewilligter Angebote sperren lassen und an 209 offenen Strafuntersuchungen gearbeitet. Das ist kein Papiertiger, das ist Personal und Akten.

Verantwortungsvoll spielen: So behalten Sie die Kontrolle

Spielsucht ist real. In der Schweiz wurden 2024 insgesamt 18’216 neue Spielsperren ausgesprochen — 23 % mehr als 2023. Über die Jahre 2020 bis 2024 entspricht die Summe der gesperrten Personen rund einem Prozent der erwachsenen Bevölkerung. Rund 44,5 % der Personen ab 15 Jahren in der Schweiz haben im letzten Jahr Geld- und Glücksspiele gespielt — etwa 3,07 Millionen Menschen.

Smartphone mit geöffneter Limit-Einstellungsseite eines Schweizer Online-Casinos, daneben ein Notizblock mit Hilfsnummern
Einzahlungslimits setzen und Hilfsnummern griffbereit haben — zwei Minuten, die den Unterschied machen

Diese Zahlen sind kein Grund, nicht zu spielen. Sie sind ein Grund, bewusst zu spielen — und zu wissen, wo man Hilfe findet, wenn es nicht mehr bewusst läuft.

Schweizer Hilfsangebote bei Spielsucht: Telefon, Chat und Beratung

Wer sich Sorgen macht — um sich selbst oder jemand anderen — findet in der Schweiz ein dichtes Hilfsangebot:

Selbstsperre und Einzahlungslimits: Die praktischen Werkzeuge

Die Spielsperre ist das stärkste Werkzeug im Schweizer System. Sie wird online bei jedem lizenzierten Casino oder über die zentrale Sperrstelle beantragt und gilt sofort für alle lizenzierten Anbieter. Die Mindestdauer beträgt drei Monate; eine Aufhebung ist nur möglich, wenn der Sperrgrund entfallen ist und ein beratendes Gespräch stattgefunden hat.

Einzahlungslimits setzen Spieler selbst. Wer merkt, dass das eigene Spielverhalten aus dem Ruder läuft, kann in seinem Casino-Konto ein tägliches, wöchentliches oder monatliches Limit setzen — und es nicht ohne Wartefrist wieder hochsetzen. Anbieter prüfen zusätzlich, ob die wirtschaftliche Situation des Spielers die gewählten Limits rechtfertigt, und setzen gegebenenfalls eigene Limits.

Diese Werkzeuge sind nicht symbolisch. Sie sind eingebaut, sie funktionieren, und sie sind der Grund, warum das lizenzierte Schweizer Online-Casino für Spieler mit Risikobewusstsein die rationalere Wahl ist.

So haben wir getestet: Methodik und Bewertungskriterien

Diese Seite bewertet die zehn ESBK-lizenzierten Schweizer Online-Casinos mit Stand 2026. Die Methodik ist offen:

Lohnt sich Craps mit Schweizer Casino-Boni? Das reale Fazit

Craps ist das rationalere Casinospiel. Mit Pass Line plus Odds liegt der Hausvorteil nahe null; ohne Bonus wäre die Empfehlung einfach: spielen, wo Craps verfügbar ist, mit klarem Budget, ohne Schnörkel.

Taschenrechner neben einem Craps-Tisch, das Display zeigt eine durchgestrichene Zahl
Die Rechnung geht selten auf: Warum Craps-Spieler bei Schweizer Casino-Boni genauer hinschauen müssen als Slot-Spieler

Mit Bonus kippt die Rechnung. Die Schweizer Boni sind für Slot-Spieler gemacht. Craps trägt 10 % zum Umsatz bei, bei 7melons sogar 0 %. Wer den Bonus annimmt und mit Craps spielt, zahlt den Bonus durch den erwarteten Verlust selbst — und darüber hinaus. Die 5’478 Franken aus der Rechnung oben sind ehrlicher als jede Werbung.

Die ehrliche Empfehlung für Craps-Spieler in der Schweiz: Bonus ablehnen, mit eigenem Geld spielen, Casino nach Craps-Verfügbarkeit und Live-Qualität auswählen. Admiral.ch und Mycasino.ch sind für Live-Craps die verlässlichsten Adressen. Jackpots.ch führt Craps im Programm, aber der Bonus ist für Tischspieler eine Falle, kein Geschenk.

Wer den grössten Bonus will, sollte Slots spielen. Wer Craps ernst nimmt, lässt den Bonus links liegen und konzentriert sich auf das Spiel.

Häufig gestellte Fragen zu Craps in Schweizer Online-Casinos

Welches ist das beste Online Casino für Craps in der Schweiz?

Für Live-Craps sind Admiral.ch und Mycasino.ch die verlässlichsten Adressen, beide ESBK-lizenziert und mit Evolution Gaming im Programm. Für First Person Craps führen mehrere lizenzierte Häuser das Spiel. Wer einen Bonus nehmen will, sollte die 10-%-Tischspielgewichtung einkalkulieren — der grösste Bonus ist nicht automatisch der beste Bonus.

Ist Craps in Schweizer Online Casinos legal?

Ja, in allen ESBK-lizenzierten Schweizer Online-Casinos. Craps braucht eine separate ESBK-Spielbewilligung pro Anbieter, ist aber im legalen Markt verfügbar. Offshore-Casinos mit Craps sind in der Schweiz nicht bewilligt; ihre Domains werden nach Art. 86 BGS aktiv gesperrt. Spieler auf Offshore-Seiten spielen ohne Schutz des Geldspielgesetzes.

Welche Zahlungsmethoden kann ich für Craps in der Schweiz nutzen?

In lizenzierten Schweizer Casinos: TWINT, PostFinance, Karten (Visa, Mastercard), Banküberweisung. Alle Zahlungen laufen über das verifizierte Konto des Spielers; Auszahlungen erfolgen auf das gleiche Konto. Kryptowährungen werden im lizenzierten Markt nicht akzeptiert, anonymes Spielen ist technisch und regulatorisch ausgeschlossen.

Was passiert, wenn ich bei einem nicht lizenzierten Casino Craps spiele?

Spieler werden in der Schweiz nicht strafrechtlich verfolgt. Sie verlieren aber den Zugang zur Spielsperre, zur ESBK-Schlichtung bei Streit und zum Schutz des Sozialkonzepts. Gewinne sind ab dem ersten Franken voll steuerpflichtig. Im schlimmsten Fall können Einsätze und Gewinne in Strafverfahren gegen den Betreiber beschlagnahmt werden.

Wie unterscheiden sich die Umsatzbedingungen bei Craps von Slots?

Slots werden typischerweise mit dem Faktor 30x umgesetzt und zählen 100 % zum Bonusfortschritt. Tischspiele wie Craps werden mit dem Faktor 300x umgesetzt (etwa bei Jackpots.ch) und zählen nur 10 %. Bei 7melons zählt Craps sogar 0 % — Einsätze tragen dort nichts zum Bonusfortschritt bei. Der Bonus ist für Craps-Spieler faktisch schwer oder gar nicht freispielbar.

Kann ich Craps in der Schweiz kostenlos im Demo-Modus spielen?

Ja, im Demo-Modus der meisten lizenzierten Casinos. Der Demo-Modus ist ohne Registrierung zugänglich, läuft auf Spielgeldbasis und deckt alle Wettarten ab. Ein Übergang zu Echtgeld ist nur nach KYC möglich; Live-Craps mit Dealer ist nicht im Demo-Modus verfügbar, sondern an Echtgeld gebunden.

Was ist Craps im Online Casino?

Craps ist ein Würfelspiel mit zwei sechsseitigen Würfeln. Eine Person — der Shooter — wirft; alle anderen setzen auf das Ergebnis. Das klingt einfach, ist es aber nicht. Hinter dem vermeintlich simplen Würfeln steckt ein Wettsystem mit Dutzenden Optionen, von denen einige dem Haus fast nichts, andere fast alles bringen.

Der entscheidende Unterschied zu Glücksspielen wie Roulette oder Slots: Craps hat Wetten mit null Hausvorteil. Die Odds-Bette, hinter der Pass Line platziert, zahlt fair aus. Das ist im Casino sonst nirgendwo zu finden. Wer nur die einfachen Wetten spielt, hat einen Nachteil von rund 1,4 % — niedriger als die meisten Slots, höher als Blackjack mit optimaler Strategie.

Online verändert sich das Spielgefühl. Es gibt keinen Trinkgeld-Druck, keine schiefen Blicke am Tisch, keine Wartezeit, bis der Shooter würfelt. Dafür fehlt die Atmosphäre, die Energie des Craps-Tisches, an dem in Las Vegas manchmal zwanzig Leute gleichzeitig schreien.

Die Shooter-Siegwahrscheinlichkeit liegt bei 49,29 % (244/495). Fast ausgeglichen. Der Unterschied zwischen Gewinn und Verlust liegt vor allem in der Wahl der Wetten, nicht im Würfel selbst.

Die Craps-Casino-Landschaft Schweiz: Wer bietet was?

Der Schweizer Online-Casino-Markt umfasst zehn lizenzierte Häuser — allesamt Online-Erweiterungen bestehender landbasierter Spielbanken. Eine eigenständige Online-Lizenz, wie sie viele andere Länder kennen, gibt es in der Schweiz nicht. Wer online spielt, spielt immer über ein Casino, das auch einen realen Standort in Luzern, Baden, Bern, Genf oder anderswo hat.

Im November 2023 hat der Bundesrat die neuen Konzessionen für die Periode 2025 bis 2044 erteilt. Zwölf Spielbanken erhielten die Erlaubnis, ihre Spiele auch im Internet anzubieten. Aktuell sind zehn dieser Online-Plattformen tatsächlich live — die jüngste, Casineo.ch aus Locarno, erhielt die ESBK-Bewilligung im März 2026.

Nicht alle zehn führen Craps im Programm. Bei manchen ist das Spiel klar beworben, bei anderen fehlt jede Spur. Bei wieder anderen steht es in der Spieleliste, ist aber im Live-Casino nicht prominent platziert. Die folgende Tabelle zeigt, was verfügbar ist — und was nicht.

Steuer auf Craps-Gewinne: Was bleibt vom Gewinn übrig?

Die Steuerfrage ist in zwei Sätzen zu beantworten:

Gewinne aus lizenzierten Schweizer Online-Casinos sind steuerfrei bis CHF 1 Million. Der Betrag über dieser Freigrenze unterliegt der 35-prozentigen Verrechnungssteuer. Für 2026 ist die Freigrenze inflationsindexiert auf rund CHF 1,07 Millionen.

Gewinne aus Offshore-Casinos sind ab dem ersten Franken voll steuerpflichtig. Das heisst: Wer bei Stake oder Roobet einen Franken gewinnt, muss diesen Franken in der Steuererklärung deklarieren. Bei einem grossen Gewinn wird es steuerlich unangenehm.

Verfasst vom Team von „Echtgeld Casinos Schweiz”.

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